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Quelle:aachener nachrichten - Sonntag, 30. Januar 2011

 

Nach Zerwürfnis neue Hoffnung für Integrationsrat

Aachen. «Die Integrationsarbeit geht weiter», teilen Vertreter von vier im Integrationsrat vertretenen Listen und der SPD-Fraktion in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Es gebe allerdings noch einen «erheblichen Klärungsbedarf». Alle Beteiligten müssten sich nun «bewegen und aufeinander zugehen».

Rund um den Jahreswechsel habe es auf Einladung der SPD intensive Gespräche mit der Mehrheit der in den Integrationsrat gewählten Mitglieder gegeben, heißt es in der Erklärung. Allen Abgesängen auf den Integrationsrat zum Trotz sei die Botschaft nunmehr positiv: «Der Integrationsrat ist und bleibt dabei das Zentrum der Integrationspolitik.»

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Quelle:aachener nachrichten - Montag,10. November 2010

 

Integrationsrat: Stadt will sich nicht erpressen lassen

Aachen. Nach erster Schrecksekunde sind sich Politik und Verwaltung schnell einig geworden, dem am Mittwochabend im Integrationsrat fabrizierten Eklat eher unaufgeregt zu begegnen. Wie berichtet, hatten Angehörige gleich mehrerer Listen die Vertretung der 27.000 in Aachen lebenden Ausländer unter Protest verlassen und sie damit beschlussunfähig gemacht. OB Marcel Philipp erklärte am Donnerstag, er bedaure den Auszug außerordentlich, sehe aber keinen Anlass, irgendwelchem Druck nachzugeben: «Ich kann jetzt nicht hingehen und so tun, als ob ich Recht und Gesetz aushebeln könnte.»

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Quelle:aachener nachrichten - Montag,10. November 2010

 

Integrationsrat: Sitzung endet im Debakel

Aachen. Die Sitzung begann um 17.05 Uhr, um 17.20 war sie wieder zu Ende. Wegen Beschlussunfähigkeit des Gremiums, das Integrationsrat heißt und die etwa 27.000 Ausländer in der Stadt Aachen vertritt. Zuvor war es zum Eklat gekommen: Aus Protest gegen die Art und Wiese, wie Vorsitzende Paola Blume Ende September ins Amt gewählt worden war, hatten die Vertreter gleich mehrerer Listen den Saal verlassen - und sie wollen draußen bleiben bis zu einem Rücktritt der Vorsitzenden.

Die denkt nicht daran, und damit ist der Integrationsrat bis auf weiteres ein handlungsunfähiger Trümmerhaufen.

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Quelle: az-web - Montag,10. November 2010

 

Eklat: Boykott legt Integrationsrat lahm

Aachen. So etwas habe sie noch nie erlebt, sagte eine sichtlich geschockte Bürgermeisterin Hilde Scheidt. Und in der Tat: Für die langjährige grüne Ratsfrau, die am Mittwoch ihren 60. Geburtstag feierte, war es wirklich kein nettes Präsent. Denn Minuten vorher hatte es in der Sitzung des Integrationsrates am Abend heftig gekracht. Gleich zu Beginn verlas Bülent Iscan im Namen der Liste Aachener Demokratische Zusammenarbeit, der Afrika Liste, Aachen Türk Toplumu und des kurdischen Freundeskreis eine Resolution, die zum Eklat im Ratssaal führte. Anlass war erneut die Unzufriedenheit mit der Wahl der Vorsitzenden Paola Blume.

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Quelle: aachener nachrichten - Montag, 17. Mai 2010

 

Integrationsrat: Wahl wird wohl wiederholt

Aachen. Wie es aussieht, wird es eine Wiederholung der Wahl des Integrationsrates geben, weil es zu einer Reihe von Manipulationen gekommen sein soll. Zwei Tage nach Pfingsten entscheiden die zuständigen Politiker verbindlich über die Ungültigkeit des Urnengangs vom 7. Februar, und ihr Urteil dürfte feststehen: Zu eindeutig sind die Indizien dafür, dass bei der Briefwahl getrickst wurde. Nicht nur die Stadtverwaltung, auch die Ermittlungsbehörden sehen das so.

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Quelle: aachen.de - Donnerstag, 29. April 2010

 

Wahl des Integrationsrates der Stadt Aachen

Die Prüfung der Gültigkeit der Wahl des Integrationsrates der Stadt Aachen war wohl der wichtigste Tagesordnungspunkt des Wahlprüfungsausschusses am Mittwoch, 28. April. Die Verwaltung hatte in ihrer Vorlage dem Ausschuss empfohlen, eine Entscheidung über die Gültigkeit der Wahl bis zum Abschluss der zwischenzeitlich eingeleiteten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft  zu vertagen. Dieser Empfehlung folgte der Ausschuss weitgehend: Einstimmig wurde der Beschluss gefasst, sich zu vertagen und innerhalb der nächsten sechs Wochen einen neuen Sitzungstermin festzulegen.

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Quelle: aachener Zeitung - Dienstag, 13. April 2010

 

Staatsanwaltschaft überprüft Wahl zum Aachener Integrationsrat

 

Aachen. Die Stadt Aachen hat nun die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, nachdem sie bei einer intensiven Überprüfung von Unterlagen zur Wahl des Integrationsrates der Stadt Aachen am 7. Februar Indizien vorgefunden hat, die auf Unregelmäßigkeiten schließen lassen.

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Quelle: aachener Nachrichten - Mittwoch, 10. Februar 2010

 

Wahl zum Integrationsrat: Verwaltung prüft die Manipulationsvorwürfe

 

Aachen. Ob es bei der jüngsten Wahl des Integrationsrates Unregelmäßigkeiten gegeben hat, das will die Stadt Aachen jetzt sehr genau prüfen, unter anderem durch Unterschriftenvergleiche.

Wie berichtet, hatte es schon im Vorfeld anonyme Hinweise auf mögliche Manipulationen bei der Briefwahl gegeben, und am vergangenen Montag, einen Tag nach dem Wahlgang, gingen bei der Stadt zwei offizielle Einsprüche ein. Die wurden am Mittwoch von OB Marcel Philipp zu Protokoll genommen und sind jetzt der Auslöser der Nachforschungen.

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Quelle: az-web.de - Montag, 08. Februar 2010

 

Erste Einsprüche gegen die Integrationsratswahl

 

Aachen. Die Wahlbeteiligung an der Integrationsratswahl am Sonntag lag bei dürftigen 9 Prozent, doch selbst diese wenigen Stimmen - exakt 2434 - bergen noch genug Zündstoff für den Wahlausschuss, der am Mittwoch das endgültige Wahlergebnis feststellen soll. Hartnäckig halten sich Vorwürfe, wonach es Wahlmanipulationen zugunsten der Liste 4 «Aachen Türk Toplumu» gegeben haben soll.
Damit wird die erste Enttäuschung über das extrem niedrige Interesse an der Arbeit des Integrationsrats nunmehr von einem bösen Verdacht überdeckt. So habe das Wahlamt der Stadt bereits Tage vor dem Wahlgang anonyme Hinweise erhalten, dass vor allem in der Moschee an der Stolberger Straße möglicherweise Briefwahlunterlagen manipuliert worden seien.

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Quelle: aachener Zeitung - Mittwoch, 03. Februar 2010

 

Integrationsrat: Jeder Zehnte kann wählen

 

Aachen. Immerhin gut jeder zehnte Aachener wird am Sonntag an die Wahlurnen gebeten. 27.300 Migranten ab 16 Jahre können von 8 bis 18 Uhr in zehn Wahllokalen ihr Votum für eine der neun antretenden Listen respektive zwei Einzelbewerber zur Konstitution des neuen Integrationsrates abgeben. Überrascht zeigte sich Grünen-Bürgermeisterin und -Ratsfrau Hilde Scheidt indes vom zornigen Rückzug des noch amtierende Vorsitzenden des Gremiums (bislang als Migrationsrat bezeichnet), Muhsin Ceylan.

Politische Alibi-Funktion

Er hatte auf AZ-Nachfrage bekundet, dass er nicht mehr kandidiere, weil Politik und Verwaltung der Ausländervertretung kaum mehr als eine politische Alibifunktion zubilligten. So sei der Migrationsrat nicht einmal gefragt worden, als im November die erste Auszeichnung anlässlich des «Tags der Integration» an den SV Rhenania Rothe Erde verliehen wurde. «Das war in der Tat ein schweres Versäumnis, ein großes Versehen», bekannte Scheidt. «Wir haben uns dafür mehrfach entschuldigt.» Künftig werde der Integrationsrat entscheidenden Einfluss auf die Preisvergabe nehmen können.

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