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Rolle und Aufgaben des lokalen Partners
Die Partnerorganisatin (PO) nämlich RAVADEM, hat vor allem eine organisatorische Rolle vor Ort übernommen. Der Ablauf der Aktivitäten wurden von PO begleitet und bei der Durchführung unterstützt. Bezüglich der Buchführung ist die PO für Auszahlungen der transferierten Beträge und Sammlung der ordnungsmäßigen Belege vor Ort zuständig gewesen. Die PO stand im ständigen Kontakt mit dem Projektleiter, Projektkoordinatorin und giz/cim-Vertreter vor Ort, um einen koordinierten Projektablauf zu gewährleisten. Sie hat die Aktivitäten vor Ort mitorganisiert. Akquisition der Teilnehmerinnen, Werbung des Projektes, Kontakte mit der lokalen Verwaltung bis zur Anerkennung der Kooperative sowie Kontakt mit der lokalen Presse; Reservierung von Seminarräumen und der Gleichen zählen zu den PO-Aufgaben. Die Sicherstellung der Infrastruktur ist ebenfalls Aufgabe der PO gewesen. Die Erledigung der bürokratischen Hürden der lokalen Verwaltung zur Anerkennung der Kooperative wurden von PO ebenfalls erledigt.
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Identifikation der Zielgruppe mit dem Projekt
Die Nutznießerinnen des Projektes identifizieren sich sowohl emotional als auch kognitiv mit dem Projekt. Die Früchtebäuerinnen produzieren die Säfte mit Leidenschaft und wollen ihre Produktion erhöhen. Das ist der Grund, weshalb eine rege Teilnahme und Lernbereitschaft erfolgten. Sie haben ihre Kooperative gegründet mit dem Ziel eine Struktur zu finden, die sie ermöglicht ein effektives, gewinnorientiertes Management zu erreichen. Die Idee eine Frauenkooperative zu gründen, stammt von ihnen selbst. Sie sind nach der ersten Qualifizierungsmaßnahmen bewusster geworden, dass sie einen Weg gefunden haben, die Produktion und Verkauf zu optimieren und folglich nachhaltig zu arbeiten. Nach Abschluss aller Module des Wissenstransfers identifizieren sie sich mit dem Projekt als auch mit der von ihnen gegründeten Kooperative. Wirkungen bei der Zielgruppe:
Durch die Selbstevaluierung haben Teilnehmende unterschiedliche Wirkungen auf sich selbst als Zielgruppe aufgezeigt:
- Intendierte Veränderungen bei der Zielgruppe sind beispielsweise die persönliche Entwicklung, Erhöhung der Produktion, Erhöhten Ertrag zu erreichen, Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen durch vor allem Einsatz von Maschinen und aus dem informellen Sektor rauszukommen sowie eigene Struktur in Form einer Kooperative aufzubauen…
Nicht-intendierte Veränderungen sind beispielsweise eine rasche Gründung der Kooperative und Start der Produktion. Unerwartet war auch die Begeisterung der Bevölkerung auf das neue Produkt.